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Von TraderFox
30. Januar 2019

Für Investoren war die Beteiligung an Telenor in der Vergangenheit durchaus einträglich. Immerhin schüttet der norwegische Breitband- und Mobilfunkanbieter seit Jahren stattliche Dividenden aus und kaufte überdies auch noch verstärkt eigene Aktien zurück. Während die Gewinnbeteiligung für 2010 aber noch bei 3,50 NOK (0,37 Euro) lag, so hat sie sich bis heute mehr als verdoppelt. Auch war die Kapitalrendite dabei von im Schnitt 4,8% nicht zu verachten. Und infolge der jüngsten Dividendenaufstockung ergibt sich derzeit eine noch fürstlichere Rendite von fast 5%.

Mit zuletzt knapp 12,7 Mrd. Euro Umsatz ist die norwegische Telenor Group eines der führenden skandinavischen Telekommunikationsunternehmen. Nach dem jüngsten Verkauf des Osteuropageschäfts bietet die Gesellschaft ihre Dienste neben Skandinavien vor allem in Asien an. Seinen Privatkunden in Schweden, Dänemark und Norwegen offeriert Telenor dabei vornehmlich Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV. Speziell für Groß- und Geschäftskunden entwickelt das Unternehmen zudem umfassende Lösungen für den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik. Auch besitzt Telenor weitreichende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die sich auf unterschiedliche Bereiche innerhalb der Telekommunikationsbranche spezialisiert haben.

Partner Ericsson soll 5G-Netzwerktransformation beschleunigen

Telenor setzt bei seinem 5G-Netzwerkausbau künftig auf die Technik des schwedischen Technologierkonzerns und Netzwerkausrüsters Ericsson. Wie beide Unternehmen zuletzt mitteilten, soll die Übereinkunft dem norwegischen Telekommunikationskonzern bei der Transformation der Kernmärkte in Schweden, Dänemark und Norwegen helfen. Für den geplanten 5G-Ausbau will Telenor dabei in erster Linie die Ericsson Cloud Core-Anwendungen einsetzen, um so zunächst bestimmte Datenzentren aufzurüsten. Für das Unternehmen wird es dadurch möglich, erste kommerzielle 5G-Dienstleistungen für feste und auch mobile Zugriffe zu starten. Zusätzlich wird hierdurch auch mit einer verbesserten Effizienz der gesamten Betriebsabläufe gerechnet. Zudem wollen die Norweger mit der 5G-Aufrüstung ihre Netzwerkinfrastruktur schrittweise für künftige Dienstleistungen wie beispielsweise IoT-Anwendungen vergrößern. Die jetzt verkündete Zusammenarbeit zwischen Telenor und Ericsson dürfte die bereits bestehende Geschäftsbeziehung beider Unternehmen insgesamt stärken. Zumal die Schweden schon jahrelang ein wichtiger Partner des Telekommunikations-Dienstleisters in Skandinavien sind. Dabei hat Ericsson als technologisch führender LTE-Netzwerkausrüster Telenor unter anderem beim Ausbau der skandinavischen Mobilfunknetze unterstützt. Letztlich dürften sich beide Unternehmen über die erneute Kooperation freuen. Und die Norweger sind damit zukünftig hervorragend aufgestellt, um von den enormen Chancen des Marktes, die sich aus der mobilen Breitband-Datenübertragung ergeben, zu profitieren.

Robustes Geschäft mit 5% Dividendenrendite

Für Investoren war die Beteiligung an Telenor in der Vergangenheit durchaus einträglich. Immerhin schüttet der norwegische Breitband- und Mobilfunkanbieter seit Jahren stattliche Dividenden aus und kaufte überdies auch noch verstärkt eigene Aktien zurück. Während die Gewinnbeteiligung im Jahr 2010 aber noch bei 3,50 NOK lag, so hat sie sich bis zuletzt auf 8,10 NOK (0,82 Euro) mehr als verdoppelt. Dabei war die Kapitalrendite in diesem Zeitraum von im Schnitt 4,8% nicht zu verachten. Und auch infolge von Telenors jüngster Dividendenaufstockung ergibt sich für die Aktie derzeit eine noch fürstlichere Rendite von fast 5%.

Die Telenor Group befindet sich im Dividenden-Auswahlindex QIX Dividenden Europa. Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

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