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Von TraderFox
09. August 2018

Operativ erzielt RATIONAL als Qualitätsunternehmen schon seit Jahren neben der hohen EBIT-Marge von über 26% auch eine beachtliche Eigenkapitalrendite von 32%. Allein in den letzten 5 Jahren ist das Unternehmen im Schnitt um 9% gewachsen. Aber auch die Dividendenkontinuität von RATIONAL ist eindrucksvoll. Die zuletzt für 2017 ausgeschüttete Gewinnbeteiligung von 11,00 Euro war immerhin die neunte Erhöhung in Folge.

RATIONAL ist in den letzten Jahren als Gerätelieferant für Groß- und Gewerbeküchen zum weltweiten Markt- und Technologieführer bei der thermischen Speisezubereitung aufgestiegen. Die multifunktionalen Geräte des Unternehmens arbeiten dabei mit einer speziellen Technologie, die Heißluft und Dampf in einem Gerät kombiniert. Hierzu gehören vornehmlich die RATIONAL-Produkte VarioCookingCenter® und SelfCookingCenter® sowie der CombiMaster® Plus. Mit weltweit über 750.000 verkauften Geräten sind diese Produkte mittlerweile zum Standard in den Großküchen der Gastronomie und Hotellerie geworden. Die Geräte werden von RATIONAL dabei ausschließlich am bayerischen Standort Landsberg am Lech gefertigt. Dort arbeiten und forschen neben Physikern auch Lebensmittelwissenschaftler, Entwicklungsingenieure und Küchenmeister eng zusammen. Diese anwendungsnahe Organisation bildet die Basis für die einzigartige Innovationskraft des Unternehmens.

Starkes Wachstum hält im 1.Halbjahr unvermindert an


RATIONAL konnte nach dem guten Start im 1. Quartal die erfolgreiche Geschäftsentwicklung auch im zweiten Jahresviertel mit einem Umsatzwachstum von 17% fortsetzen. Damit stieg der Umsatz in den ersten 6 Monaten um 11% auf 367,3 Mio. Euro, wie das Unternehmen heute mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte lagen die Umsatzerlöse sogar um 14% über dem Vorjahr. Der Großküchenausrüster war dabei mit seinen Produkten in weitgehend allen Regionen erfolgreich. Als Hauptwachstumsmarkt hatte sich aber erneut Nordamerika hervorgetan. Hier konnte RATIONAL eine Steigerungsrate von 17% vermelden. Darin enthalten ist aber eine umfangreiche Auslieferung an einen Kettenkunden, welche im 2.Quartal weitgehend abgeschlossen wurde. Im Heimatmarkt Deutschland und in Asien dagegen legten die Umsatzerlöse in der ersten Jahreshälfte um gut 12% zu. Entsprechend kletterte auch der operative Gewinn (EBIT) von RATIONAL um 8% auf 90,9 Mio. Euro, nachdem das Ergebnis im Vorquartal aufgrund des starken Euro noch gesunken war. Auch die EBIT-Marge von knapp 25% bestätigt eine nach wie vor hohe Profitabilität mit solidem Kostenmanagement. Denn im 1.Halbjahr wurde nicht nur der operative Cashflow um über 20% gesteigert. Das Unternehmen hat zugleich auch 206 neue Mitarbeiter eingestellt, knapp die Hälfe davon in Deutschland. Nach den insgesamt starken Zahlen erhöhte das Management außerdem die Umsatzprognose für 2018. Für das Gesamtjahr werde nun ein Umsatzplus von 10 bis 12% erwartet, so der RATIONAL-Vorstand. Die Aussichten seien positiv begründete der Manager den gestiegenen Optimismus. Zuvor lag die Prognose bei einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich.

Beeindruckendes Umsatzwachstum mit hoher Profitabilität


Operativ erzielt RATIONAL als Qualitätsunternehmen schon seit Jahren neben der hohen EBIT-Marge von über 26% auch eine beachtliche Eigenkapitalrendite. Gegenwertig liegt sie bei 32%. Dazu verfügt der Gerätelieferant für Groß- und Gewerbeküchen mit einer Eigenkapitalquote von 73% über eine ausgesprochen solide Bilanz. Allein in den letzten 5 Jahren ist das Unternehmen im Schnitt um 9% gewachsen. Das durchschnittliche Gewinnwachstum in dieser Zeit lag mit rund 10% sogar etwas höher. Aber auch die Dividendenkontinuität von RATIONAL ist eindrucksvoll. Die zuletzt für 2017 ausgeschüttete Gewinnbeteiligung von 11,00 Euro war immerhin die neunte Erhöhung in Folge. Damit ergibt sich für die Aktie aktuell eine Dividendenrendite von 1,8%.

Die RATIONAL-Aktie befindet sich im Qualitäts-Auswahlindex QIX Deutschland. Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt. Die im Index enthaltenen Unternehmen zeichnen sich durch hohe Gewinnspannen und Kapitalrenditen sowie stabile Wachstumsraten und solide Bilanzen aus. Auch Value-Kriterien wie Dividendenrendite, niedrige Kurs-Gewinn- und Kurs-Umsatz-Verhältnisse werden mit einbezogen.

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